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Rosin Bags from Graveda. Filter bags for the production of natural resins. Rosin Bags from Graveda. Filter bags for the...
At Graveda we are constantly working on ourselves and try to make all plant lovers happy with every new product. After having established a market which makes the production of natural resins affordable for everyone, we are now launching...
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Bis vor einigen Jahren konnte der Normalkonsument Extrakte nur sehr schwer erwerben oder unter gefährlichen Bedingungen selbst herstellen. Stichwort BHO, welches meist durch Verwendung von hochexplosiven Butangaskartuschen zuhause angefertigt wurde . Wenn diese Technik nicht sachgemäß ausgeführt wird kann es zu schweren Unfällen kommen, wie man an einigen Beispiel sehen kann.

Heutzutage gibt es leichtere Wege Dabs herzustellen. Rosin ist hierfür die beste Möglichkeit. Deswegen haben wir uns darauf konzentriert und versuchen es weiter zu vereinfachen damit jeder seine eigenen Extrakte qualitativ hochwertig und sicher herstellen kann. Was Rosin ist und wie man es hergestellt kann man hier nachlesen.
Unsere neuartigen Presstaschen sind einer dieser Artikel welcher das Arbeiten mit Rosin deutlich vereinfacht. Wie man diese als Sieb fungierende Nylonbags benutzt und was dahinter steckt haben wir euch im nachfolgenden Text zusammengefasst

Woher kommt dieses Verfahren?

Durch einen Zufall wurde in Amerika die Herstellung von Rosin entdeckt. Dies Presstechnik zur Extraktion von ätherischen Ölen gab es zwar in der Duftölindustrie schon lange allerdings wurde sie nicht auf Kräuter angewendet. Durch Adaption dieser Techniken wurden Filterbeutel erfunden um diese Extrakte von Pflanzenrückständen zu reinigen. Die ersten Rosinbags waren Teebeutel aus Nylon, welche umgestülpt und gepresst wurden.
Kurz darauf wurden sie ähnlich wie Kaffeefilter in Mikrongrößen bzw. μ eingeteilt, denn für verschiedene Sorten bzw Formen (Feste Stoffe / bröslige Stoffe) benötigt man unterschiedlich große Öffnungen.

Was sind Micron?

Das Maß Micron (Abkürzung: u/μ) bezieht sich auf die Größe der Öffnungen im Bag in Mikrometern. Ein menschliches Haar ist z.b nur 50 Micron dick und alles unter 40 Micron ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Dementsprechend ist es wichtig einen professionellen Hersteller zu finden, welcher die Bags fachgerecht verpackt um Staubablagerungen und andere Verschmutzungen zu vermeiden. Zudem sollte man falls die Möglichkeit vorhanden ist die Bags vorher unter einem Mikroskop anschauen, denn je mehr Löcher verstopft sind desto weniger Ertrag hat man am Ende. Hierbei wird das Öl einfach in das gepresste Material eingedrückt, da es nicht ausfließen kann und somit bleibt nurnoch nutzbar für Edibles oder Alkoholextrakte. Hier reicht eine Juwelierlupe oder ein Taschenmikroskop.

Welche Mikrongrößen brauche ich?

Abhängig vom Material und dessen Beschaffenheit muss man seine Bags auswählen.
Eine generelle Daumenregel ist, dass je frischer bzw besser die Blüten sind desto größer können die Löcher gewählt werden, da sie weniger filtern müssen.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass man automatisch die größten Bags nehmen sollte. Nimmt man z.B feinsten Drysift, welcher fast nur aus Köpfen besteht presst kommt man mit einem 120u Bag nicht weit, da die Rückstände so klein sind dass sie mit dem Öl ausfließen.

Wie bereite ich nun meine Blüten vor?

Das Material sollte in Daumennagel große Stücke zerteilt werden, aber nicht durch den Grinder gejagt werden. Alle Stiele und sollten entfernt werden um Blowouts (Platzen der Bags) zu verhindern. Denn sobald man Druck appliziert können diese Löcher in das Bag stechen und somit zum auslaufen der Blattmasse führen.
Blätter ohne Trichome sollten ebenfalls entfernt werden, da hier anstatt des wertvollen Öls nur Chlorophyll ausgepresst wird, was das Extrakt beim Rauchen kratzig macht und einen "grünen" Geschmack über das eigentliche Terpenprofil legt.
Es sollte zudem noch feucht genug sein, hier kann man die Blüten vorher in eine Dose mit einem 62% Feuchtepack legen und ein paar Stunden warten.

Wie füllt man Rosinbags?

Hier muss man zwischen Blüten und festen, gesiebten Stoffen unterscheiden, da man bei letzterem nur eine verwenden kann. Bei Blütenmaterial sind jedoch zwei Möglichkeiten gegeben.
Beginnen wir erstmal mit der gemeinsamen Technik, die „normale“. Hierfür stopft man einfach das Kleingemachte, beginnend mit den Ecken, in die Taschen bis man die jeweilige Menge drin hat. Für unsere Bags empfehlen wir soweit zu füllen dass im gestopften Zustand noch 1,5-2cm Überstand oben ist.
Man wird recht schnell feststellen dass das händische Befüllen zeit und nervenraubend ist. Dafür haben wir die Pre Press Mold (LINK) im Shop aufgenommen. Nun füllt man einfach das Bag und braucht sich keine Sorgen um perfektes Ausstopfen machen, da man das lose gefüllte Bag reinpackt und einfach fest andrückt. Fertig ist der perfekt gleichmäßige Pressblock, welcher für maximalen Ertrag sorgt.

Kommen wir nun zur zweiten Variante speziell für Flowerrosin. Die mittlerweile sehr populäre Variante Bottletech bietet den Vorteil, dass man weniger Saum hat. Dadurch bleibt weniger Öl im Bag kleben.
Man stülpt die zwei unteren Ecken des Bags nach innen und drückt das ganze etwas zusammen sodass sich eine runde Aufstandsfläche ergibt. Nun faltet man oben eine Ecke zu zwei Drittel ein und die andere darüber. Dieses Päckchen kann nun vorsichtig zwischen den Platten platziert werden.
Allerdings benötigt man robuste Pressbags, da sonst der Saum reißt und ein Blowout entsteht. Dieses Problem haben wir mit einer speziellen Verarbeitungstechnik verhindert.

Um das Ganze dann nochmal um einiges einfacher zu machen haben wir zusammen mit ****_Tobi eine Prepress speziell für diese Technik entwickelt. Diese ist extrem durchdacht und verringert die Aufwandszeit pro Bag um mehr als die Hälfte.

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